Auf meine Pensionierung habe ich mich durch frühzeitige Zweitausbildungen und Weiterbildung vorbereitet. Es wurde eine neue soziale Kompetenz aufgebaut mit einem sozialen Netzwerk, das sich mit Fragen von Leben, Sterben und seelischer Not auseinandersetzt. Neben meiner Erdbeben- und Cholerahilfe in Haiti und meiner Sozialarbeit in Las Terrenas erfreue ich mich an den Schönheiten der Landschaft, des Meeres und all den Vielseitigkeiten des Lebens auf dem 19. Breitengrad der Insel Hispaniola
Mein Leben unter Palmen am Meer
Hans Joachim und seine Familie in Las Terrenas
Dienstag, 15. März 2011
Montag, 7. März 2011
. . . ich ziehe mal wieder um
Eigentlich habe ich im Garten von Carlo am Palapa-Beach sehr schön und friedlich mit Raymonde und ihren Kindern Stekki und Chichi gewohnt. Raymonde hat ihre Modesachen boutiquemässig verkauft und nebenbei die Kinder versorgt.
Aber dann kam das Erdbeben in Haiti und hat mich voll in Anspruch genommen. Als dann noch die Cholera dazu kam, war ich zu 100% mit Haiti befasst.
Wir haben Mama Theana von der Suppenküche in La Saline wegen ihres angekratzten Gesundheitszustandes aufgenommen und als Haushaltshilfe ist noch Darlene zu uns gekommen.
Der ganze Haushalt mit sechs Personen wurde mir aber denn doch zu viel. Als Europäer ist man ganz anders zu leben gewohnt als die Menschen von Haiti. Zudem bestehen direkt am Strand hohe Risiken wegen eines auf Samana zu erwartenden verheerenden Erdbebenes mit Szunami, das längst überfällig ist (s. http://earthquakesamana.blogspot.com/ ). Also habe ich eine grössere preisgünstigere Wohnung weiter oberhalb von Las Terrenas gesucht und gefunden.
Mich selbst zieht es täglich immer wieder an den Palapa-Beach. Daher kam es mir jetzt sehr gelegen, dass mir Carlo eine kleine Wohnung für mich in seinem Garten angeboten hat. Mein Umzug wieder an die Playa steht daher unmittelbar bevor, während meine haitianische Familie dort oberhalb in Las Terrenas wohnen bleibt.
Ich will mich ja weiterhin voll für Haiti engagieren, aber ich muss dabei auch noch für meine Gesundheit Sorge tragen.
Aber dann kam das Erdbeben in Haiti und hat mich voll in Anspruch genommen. Als dann noch die Cholera dazu kam, war ich zu 100% mit Haiti befasst.
Wir haben Mama Theana von der Suppenküche in La Saline wegen ihres angekratzten Gesundheitszustandes aufgenommen und als Haushaltshilfe ist noch Darlene zu uns gekommen.
Der ganze Haushalt mit sechs Personen wurde mir aber denn doch zu viel. Als Europäer ist man ganz anders zu leben gewohnt als die Menschen von Haiti. Zudem bestehen direkt am Strand hohe Risiken wegen eines auf Samana zu erwartenden verheerenden Erdbebenes mit Szunami, das längst überfällig ist (s. http://earthquakesamana.blogspot.com/ ). Also habe ich eine grössere preisgünstigere Wohnung weiter oberhalb von Las Terrenas gesucht und gefunden.
Mich selbst zieht es täglich immer wieder an den Palapa-Beach. Daher kam es mir jetzt sehr gelegen, dass mir Carlo eine kleine Wohnung für mich in seinem Garten angeboten hat. Mein Umzug wieder an die Playa steht daher unmittelbar bevor, während meine haitianische Familie dort oberhalb in Las Terrenas wohnen bleibt.
Ich will mich ja weiterhin voll für Haiti engagieren, aber ich muss dabei auch noch für meine Gesundheit Sorge tragen.
Donnerstag, 3. März 2011
Ursi ist gestorben
Liebe Freundinnen und Freunde,
wie mir meine liebe Margrit mitgeteilt hat, ist Ursi am letzten Freitag gestorben.
Schon seit längerer Zeit hat Ursi nicht mehr aufstehen können, sodass es eher als eine Befreiung anzusehen ist, dass sich Ursi von ihrem Körper hat trennen können, der mehr und mehr zu einer Belastung für sie wurde.
In den vielen Gesprächen, die ich mit Ursi zeitweise wöchentlich haben konnte, hat sie ihre Gedanken, Wünsche und Vorstellungen äussern können und ich habe sie als Lebensberater begleitet, so wie sie es gewünscht hatte. Ich habe vieles aufschreiben können und in einem roten Ordner abgelegt und versiegelt.
Auch hat sie immer wieder von ihrem Vater, Dr.Hans Trüb gesprochen, zu dem sie eine innige Beziehung hatte und dessen Nähe sie oft spürte.
Über Ursi habe ich Dr. Hans Trüb und seine spirituelle Psychosynthese kennengelernt, die wegweisend war zur Vorbereitung einer modernen Psychosynthese.
Margrit, Du warst eigentlich die beste Freundin von Ursi und hast die Korrespondenz zwischen Ursi und mir vermittelt. Herzlichen Dank, liebe Margrit. Ich bitte Dich, den von mir durch ein Vorwort versiegelten roten Ordner, dessen Inhalt nur für Ursi bestimmt war, als ein Vermächtnis von Ursi an Dich zu nehmen.
Ursi war in ihrem Glauben nicht an eine einzige Konfession gebunden, hatte jedoch ein tiefes theistisches Welt-, Geistes- und Gottesverständnis und eine innige Gottverbundenheit, die am ehesten mit dem im Johannes-Evangelium dargelegten Inneren Licht umschrieben werden kann, das in allen theistischen Religionen gleichermassen innere Wahrheit ist. Ursi war allen doktrinären Gottesvorstellungen abgeneigt und spürte eine innere Freiheit gemeinsam mit ihrer geistigen Wesenheit, die ihr stets wichtig und wesentlich nahe war.
Ursi hatte den Menschen viel zu geben und hat dies stets als einen inneren Auftrag angesehen. Ursi hatte mit allen Menschen einen inneren Frieden, auch wenn sie oft Nachteile von manchen erfahren hat. Ursi hat lieber auf Vieles verzichtet, als Weniges für sich zu behalten. Sie war daher sehr genügsam und hat ihre Person stets zurückgestellt, wenngleich oft Hervorragendes sich hätte ereignen können und wollen. Ursi war eine Künstlerin mit hoher Evidenz ohne materielle Konsequenz einer Kosten-Nutzen-Vorstellung. Daher waren ihr weniger die materiellen Werte von Bedeutung, als vielmehr die seelischen und spirituellen Werte, die ihr hingegen sehr am Herzen lagen.
Liebe Ursi, es war mir stets eine Freude, mit Dir zusammen zu sein und Du hast es auch so empfunden. Dafür danke ich Dir. Wenngleich sich unsere Wege aufgrund meiner Übersiedelung auf die Insel Hispaniola Ende 2006 physisch getrennt haben, so warst und bist Du von mir doch nie vergessen und das darf auch so bleiben.
Da, wo Du jetzt bist, sind die Belastungen des Lebens, aber auch alle Möglichkeiten und Entwicklungen weggefallen und Du bist in Ruhe wieder zu Dir selbst eingekehrt, begleitet von den Lichtwesenheiten, die über die Geschicke der Menschen wachen.
Meine guten Wünsche und Herzensgedanken begleiten Dich im Lichte der Liebe und des Lebens. Du mögest ruhen im Frieden des allmächtigen, allumfassenden, allschöpferischen Gottes, in uns allen als seine Geschöpfe gegenwärtig.
In Liebe Hans Joachim
wie mir meine liebe Margrit mitgeteilt hat, ist Ursi am letzten Freitag gestorben.
Schon seit längerer Zeit hat Ursi nicht mehr aufstehen können, sodass es eher als eine Befreiung anzusehen ist, dass sich Ursi von ihrem Körper hat trennen können, der mehr und mehr zu einer Belastung für sie wurde.
In den vielen Gesprächen, die ich mit Ursi zeitweise wöchentlich haben konnte, hat sie ihre Gedanken, Wünsche und Vorstellungen äussern können und ich habe sie als Lebensberater begleitet, so wie sie es gewünscht hatte. Ich habe vieles aufschreiben können und in einem roten Ordner abgelegt und versiegelt.
Auch hat sie immer wieder von ihrem Vater, Dr.Hans Trüb gesprochen, zu dem sie eine innige Beziehung hatte und dessen Nähe sie oft spürte.
Über Ursi habe ich Dr. Hans Trüb und seine spirituelle Psychosynthese kennengelernt, die wegweisend war zur Vorbereitung einer modernen Psychosynthese.
Margrit, Du warst eigentlich die beste Freundin von Ursi und hast die Korrespondenz zwischen Ursi und mir vermittelt. Herzlichen Dank, liebe Margrit. Ich bitte Dich, den von mir durch ein Vorwort versiegelten roten Ordner, dessen Inhalt nur für Ursi bestimmt war, als ein Vermächtnis von Ursi an Dich zu nehmen.
Ursi war in ihrem Glauben nicht an eine einzige Konfession gebunden, hatte jedoch ein tiefes theistisches Welt-, Geistes- und Gottesverständnis und eine innige Gottverbundenheit, die am ehesten mit dem im Johannes-Evangelium dargelegten Inneren Licht umschrieben werden kann, das in allen theistischen Religionen gleichermassen innere Wahrheit ist. Ursi war allen doktrinären Gottesvorstellungen abgeneigt und spürte eine innere Freiheit gemeinsam mit ihrer geistigen Wesenheit, die ihr stets wichtig und wesentlich nahe war.
Ursi hatte den Menschen viel zu geben und hat dies stets als einen inneren Auftrag angesehen. Ursi hatte mit allen Menschen einen inneren Frieden, auch wenn sie oft Nachteile von manchen erfahren hat. Ursi hat lieber auf Vieles verzichtet, als Weniges für sich zu behalten. Sie war daher sehr genügsam und hat ihre Person stets zurückgestellt, wenngleich oft Hervorragendes sich hätte ereignen können und wollen. Ursi war eine Künstlerin mit hoher Evidenz ohne materielle Konsequenz einer Kosten-Nutzen-Vorstellung. Daher waren ihr weniger die materiellen Werte von Bedeutung, als vielmehr die seelischen und spirituellen Werte, die ihr hingegen sehr am Herzen lagen.
Liebe Ursi, es war mir stets eine Freude, mit Dir zusammen zu sein und Du hast es auch so empfunden. Dafür danke ich Dir. Wenngleich sich unsere Wege aufgrund meiner Übersiedelung auf die Insel Hispaniola Ende 2006 physisch getrennt haben, so warst und bist Du von mir doch nie vergessen und das darf auch so bleiben.
Da, wo Du jetzt bist, sind die Belastungen des Lebens, aber auch alle Möglichkeiten und Entwicklungen weggefallen und Du bist in Ruhe wieder zu Dir selbst eingekehrt, begleitet von den Lichtwesenheiten, die über die Geschicke der Menschen wachen.
Meine guten Wünsche und Herzensgedanken begleiten Dich im Lichte der Liebe und des Lebens. Du mögest ruhen im Frieden des allmächtigen, allumfassenden, allschöpferischen Gottes, in uns allen als seine Geschöpfe gegenwärtig.
In Liebe Hans Joachim
Donnerstag, 11. November 2010
.5 Erdbeben für Anfänger
Jeder hat doch schon mal mitgemacht, wenn der Boden wackelt und die Lampen ein wenig herumschwanken. Aber wie es ist, wenn der Boden ständig vibriert, ab und zu härter stösst und ab und zu Putz von der Wand fällt, das habe ich erst in Haiti kennengelernt, 3 Tage nach dem Erdbeben vom 12. Januar. Es war ein Gefühl, als ob es im Boden brodeln würde.
Nachts war auch absolute Finsternis, kein Licht, kein Mondlicht, stockfinstere Nacht, nur über der Stadtsilhouette ein seltsamer rotgelber fader Lichtschein, es wurden dort Leichen verbrannt, um Seuchen vorzubeugen.
Mein Freund Jodny aus Port au Prince erzählte, dass er so gegen 5 aus dem Büro ging, ins Auto stieg und losfuhr, dann geschah's. Das Auto wurde hin und hergeworfen und mit einem Blick sah er noch, wie das Bürohaus einstürzte, in dem er für das Verkehrsministerium tätig war. Gott sei Dank, schoss es ihm durch den Kopf, dass ich ich nicht mehr dort bin.
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| Menschen schlafen auf der Strasse |
Merkwürdige Stimmung, die Menschen lagen schlafend am Boden, irgendwo hingestreckt, kauernd oder hockend, gespenstisch ruhig und wie tot. Der Boden mit stets leichtem Vibrieren und hinterhältigem bienenartigen Brummen. Und dabei sollte man schlafen können.
Mein Freund Jodny aus Port au Prince erzählte, dass er so gegen 5 aus dem Büro ging, ins Auto stieg und losfuhr, dann geschah's. Das Auto wurde hin und hergeworfen und mit einem Blick sah er noch, wie das Bürohaus einstürzte, in dem er für das Verkehrsministerium tätig war. Gott sei Dank, schoss es ihm durch den Kopf, dass ich ich nicht mehr dort bin.
Wenn man durch solch eine total zerstörte Stadt fährt, fragt man sich unwillkürlich, wie sich das anfühlt, wenn das Dach über einem zusammenbricht. Und dann fragt man sich auch, ob einem das selbst passieren kann, wo man doch nur 600 km entfernt auf der selben Insel wohnt. Um diese Frage zu klären, habe ich mich intensiv um Antworten bemüht. Und ich bin auch fündig geworden. Das Ergebnis ist aber garnicht beruhigend
Mittwoch, 10. November 2010
.4 Hans Joachim wandert aus
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| Punta Poppi mit Palapabeach, der Herzensmeile von Las Terrenas |
Im Alter von 65 Jahren habe ich meine hauptberufliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen (Rheumabeschwerden) nach 40-jähriger Arbeit in der Schweiz beendet und bin nach Las Terrenas in die Dominikanische Republik übergesiedelt. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die klimatischen Veränderungen derart positiv ausgewirkt, dass die rheumatischen Beschwerden weitgehend verschwunden sind, was eine wesentliche Bereicherung der Lebensqualität gebracht hat.
Das Klima in der Dominikanischen Republik, besonders an der atlantischen Nordküste ist geprägt vom nahezu ständig aus Osten wehenden wohltuend-kühlen, absolut reinen und staubfreien Passatwind, mit dem schon Kolumbus den Weg zur Insel Hispaniola gefunden hat, auf der die beiden Staaten Dom.Rep. und Haiti liegen. Es ist der 19. Breitengrad, auch maraldischer Winkel genannt, der energetisch eine besondere Flora und Fauna hervorbringt. Früchte und Gemüse gedeihen hier besonders gut und in einer Grösse, die ganz erstaunlich ist.
Lassen wir doch Bernd Appel, hier manzana genannt, den absoluten Kenner und Tourengestalter der Halbinsel Samana mit seiner Samana-Page zu Worte kommen: http://www.the-samana-page.com/
Wir leihen uns nur so zum Hineinspüren den Header von seinem 'Las Terrenas mi amor' aus
Wir freuen uns darauf, mit manzana eine von seinen legendären Touren an noch nicht oder nur sehr selten besuchten Orte an der Küste der Insel Hispaniola zu machen:
http://www.the-samana-page.com/manzanatouren/index.htm
'Las Terrenas liegt direkt am Meer und links und rechts gibt es kilometerlange Sandstrände. die zu den schönsten der Karibik zählen. Man findet einsame Badebuchten, zum Teil mit malerischen Flussmündungen, welche man über wilde Strandwege entweder zu Fuß oder mit dem Motorrad erreicht.'
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Hispaniola,
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maraldischer Winkel,
Passatwind
Montag, 8. November 2010
.2 Das Projekt Noni-Tee
Schon seit Jahrhunderten ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Nonifrüchten, die in der Dom.Rep., etwa entlang des 19. Breitengrades wachsen, für alle Organe und Zellen des menschlichen Körpers im Volksmund bekannt. Bislang wurden die Früchte erst im vollreifen glasigen Zustand geerntet und zu Saft verarbeitet. Hans Joachim ist auf die Idee gekommen, die reifen Früchte zu zerkleinern, an der Sonne zu trocknen und zu Tee zu vermahlen.
Nach anfänglichen Erfolgen wurden inzwischen die Zulassungsbestimmungen in den USA und Europa verschärft, sodass eine Ausfuhr in diese Gebiete nicht mehr möglich ist. Einem Konsum in der Dom.Rep. steht jedoch nichts im Wege.
Noni-Tee kann in der Dom.Rep. bedenkenlos getrunken und seine gesundheitsfördende Wirkung selbst getestet werden. Man trinkt am Morgen etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück eine Tasse des Tees und am Abend vor dem Zubettgehen ebenfalls. Als Erstes wird ein weicher Stuhl festgestellt und hernach mehr und mehr ein Wohlbefinden im Körper.
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